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Das sind wir...

Die Geschichte der Narrenzunft Wachendorf e.V.

Den Anfang der NZ Wachendorf setzten vier Ehepaare, die zuvor als lose Hexengruppe Fasnet gefeiert hatten. Dies ging bis zu Jahre 1994 so, doch dann wollte man sich organisieren und eine "offizielle" Gruppe werden - eine Narrenzunft mit Vereinsstatus. Am 25. September 1995 war es dann soweit, die Narrenzunft unter dem 1. Vorsitzenden Klaus Prospero wurde in das Vereinsregister des Amtsgerichts Rottenburg eingetragen.Damit war die Gründung offiziell, die Narrenzunft Wachendorf geboren.

1996 übernahm Alfredo Vela die Vereinsführung für drei Jahre, ehe dann am 26. Juli 1999 Horst Keßler das Amt des 1. Vorsitzenden bis nach dem 30-jährigen Vereinsjubiläum 2025 für sage und schreibe 26 Jahre begleitete.

Die erste Figur in unseren Reihen war die Riedholzhexe. Ideengeber für den Namen war "Löwenwirt" Edwin Speidel. Benannt nach einem Waldgebiet in Wachendorf, wo laut Überlieferung früher "unheimliches und geheimes Treiben war". Die dazugehörige Maske, deren Nase aus einem Baumstumpf besteht und grüne Tannenzweige als Haare das Angesicht vervollständigen, entstand von Maskenschnitzer Josef Baur. Wie auch die beiden anderen Figuren, hatte jener damals die ersten Entwürfe gezeichnet. Das Häs vervollständigt mit Bluse, Schultertuch, Hexenrock mit Schürze, sowie Spitzenhose und Strohschuhe. Bis heute zählen die Hexen mehr als 70 Mitglieder.

Unmittelbar kamen zwei weitere Figuren hinzu, die 1997 ins Leben gerufen wurden und seit der Fasnet 1998 zum festen Bestand der Narrenzunft gehören. Erstere war der Allgaier. Er stellt einen Waldgeist dar, der in vergangener Zeit sein Unwesen auf Gut Neuhaus trieb. Dies ist ein Gutshaus, unweit von Wachendorf in Richtung Bad Imnau gelegen. Auf den ersten Blick sieht der Allgaier nicht wirklich aus wie ein Geist. Bekleidet mit Fell und darunter einem Holzfällerhemd. Seine Holzmaske, ebenfalls von Josef Baur entworfen, ziehrt einen massiven Vollbart. Die ganze Erscheinung ist durchaus furchterregend, vor allem wenn man dann noch seine Eisenketten scheppern hört. Doch tief in seinem Innern ist er gar freundlich und hilfsbereit. Die Allgaier verkünden fast jährlichen Zuwachs und kommen so heute auf ca. 30 Hästräger.

Alle guten Dinge sind drei, fehlt da noch unsere Traditionsfigur der Schmalzbettler. Auch wenn sie bis heute unsere kleinste Gruppe bildet, hält der Schmalzbettler eine große Tradition in Wachendorf. Noch heute zieht der Jahrgang, der die Schule verlässt, an der Hauptfasnet durch das Dorf, um nach Eiern, Schmalz und anderen Zutaten zu betteln, welche man braucht um "Fasnetskiachle" zu backen. "Eier, Schmalz und andre Sacha, was ma brauch zom Kiachle backa...", schallt es dann durch die Wachendorfer Gassen. Wenn der Schmalzbettler durch den Umzug läuft hört man schon von weitem seinen Holzklopfer und seinen Schellengurt. Das Häs des Schmalzbettlers, bestehend aus einem weißen Hemd und weißer Hose, einer roten Samtweste, sowie roter Baskenmütze und weißen Handschuhen, wird heute von ca. 15 Hästrägern präsentiert.

Bis heute blicken wir mit der Narrenzunft Wachendorf e.V. auf über 30 erfolgreiche Vereinsjahre zurück und natürlich auf viele weitere Jahre voraus. Seit dem Jahr 2025 hat sich auch die Vorstandschaft deutlich verjüngt. Der Nachwuchs ein elementarer Bestandteil unserer Zunft. Die NZW ist für die kommenden Jahre mit jungen motivierten Leuten gewappnet, die Fasnet in Wachendorf, unter der Führung des neuen 1. Vorstands Lukas Steinmetz, weiter aufrechtzuerhalten.

In diesem Sinne 

NARRI NARRO

3x RIEDHOLZ-HEXA

3x ALL-GAIER

3x SCHMALZ-BETTLER

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